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Posts Tagged ‘2010’

Adventkonzert Kärntner Viergesang & MGV Kaning in der Stadtpfarrkirche in Klagenfurt

Wie in den vergangenen Jahren, veranstaltete der weithin bekannte Kärntner Viergesang auch heuer wieder ein sehr besinnliches Adventkonzert in der Stadtpfarrkirche St. Egyd in Klagenfurt.

Stadtpfarrkirche "St. Egyd" in Klagenfurt

Stadtpfarrkirche "St. Egyd" in Klagenfurt

 

Mit dabei war der MGV Kaning, der Saxophonist Edgar Unterkirchner und eine junge, sehr talentierte Harfinistin, Martina Leutschacher. Treffpunkt war der 17. Dezember mit Beginn 19:30 Uhr. Ich bin mit den Kaninger Sängern im Bus mit in die Landeshauptstadt gefahren, und so hatte ich vorher noch etwas Zeit, das ganze Geschehen schon im Vorfeld zu „begutachten“. Schon etliche Zeit vor Beginn strömten die Freunde und Fans der auftretenden Künstler zur Kirche um einen passenden Sitzplatz zu bekommen.

                

                 

Es war nicht irgendein Konzert, nein es war ein gesegnetes, denn durch das Programm führte kein anderen als unser werter Herr Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz. Für seine besondere Art, ausdrucksstarke Worte zu finden und zu formulieren, ist er ja bekannt. Ich habe schon Leute reden gehört, dass unser Bischof sogar in der Lage wäre, ein „Telefonbuch“ spannend und hörenswert vorzulesen. Eine Gabe Gottes, würde ich meinen.

 

               

Wie dem auch sei, die Kirche war kalt. Sehr kalt sogar. Nicht einmal die vielen anwesenden Zuhörer, unter ihnen zahlreiche bekannte Gesichter, so z.B. Marlis Mayer, die Obfrau  vom kürzlich gegründeten „KANINGER VIERGESANG“ und leidenschafliche Anhängerin der auftretenden Gruppen, vermochten die Temperatur in den dicken Mauern ein wenig anzuheben. Ich habe schon viel darüber nachgedacht und wundere mich immer wieder, wie die SängerInnen bei dieser „sibirischen Kälte“ überhaupt nur einen Ton singen können. Unverständlich, aber wahrscheinlich liegt es daran, dass ich selber nicht singen kann (zumindest nicht offiziell). Der Klang der Stimmen und der Musik selbst war natürlich vom Feinsten. Ein Ohrenschmaus. Ergänzt und vollendet durch die sehr treffenden und einfühlsamen Worte des Herrn Bischof. 

Der Kärntner Viergesang

Der Kärntner Viergesang

Nach dem Konzert der große Augenblick des Staunens. Es hatte während der Veranstaltung zu Schneien begonnen. Da fiel mir sofort das soeben in der Kirche vom Kärntner Viergesang gesungene Lied ein – „Still, gånz still… is´ da Winta hiatz keman“. Da war er wieder, der Winter – und die K ä l t e.

                 

 

Nach einiger Zeit des „Herumstehens, Abwartens und Frierens“ vor der Kirche ging es dann „advent-kerzen-gerade“ ins Salzamt. Zu einer guten heißen Schokolade (ich liebe das Getränk) und um 23 Uhr war dann wieder Abfahrt – zurück nach Hause in die warme Stube. 

    
MGV Kaning - eingepackt in die Mäntel und Jacken

MGV Kaning - eingepackt in die Mäntel und Jacken

 
 Fazit: Ein abendlicher Ausflug in die Landeshauptstadt, mit einem wunderbaren Gesang, klangvoller Musik und guten Gedanken und Worten vom Bischof, der mit den Wünschen „Bleiben Sie im Glück“ seine Moderation beendete.

Ja, dies sollten wir alle, jeder Einzelne von uns!

Der Winter war zurückgekehrt - still und leise

Der Winter war zurückgekehrt - still und leise

 

Herzlichst Eure Margriet

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Nähere Informationen zum Kärntner Viergesang: www.kaerntner-viergesang.at

MGV Kaning – Adventkonzert in Radenthein 2010

Am 08. Dezember, 15 Uhr, veranstaltete der MGV Kaning ein Adventkonzert in der kath. Kirche in Radenthein. Tauwetter, aber gegen Abend trotzdem recht „frisch“. Dieses Konzert sollte nicht nur auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen, sondern es sollte auch die ERSTE Advent-CD des MGV Kaning mit dem Titel „ADVENT“ präsentiert werden.

Der Andrang war überwältigend. Die Besucher eilten aus allen Teilen der Region nach Radenthein und waren sehr früh beim Einlass. Es galt, noch rechtzeitig „a guats Sitzplatzl“ zu ergattern. 15 Minuten vor Beginn war die Kirche bis zum letzten Sitzplatz belegt (ein Anblick, den sich der neue Pfarrer, Krystof Miera, sonntags bei der Messe wünschen würde).

Das Konzert wurde gemeinsam mit dem Kärntner-Viergesang, der Familienmusik Bernhard aus Zwickenberg und dem Saxophonisten Edgar Unterkirchner gestaltet.

Ab dem Zeitpunkt, als das Kirchentor von innen in das Schloss fiel, wurde es still im Gotteshaus. Gespannt wartete das Publikum auf die nun folgenden Darbietungen. 

               

Ein Wechselbad der Gefühle war die Folge. Kräftige, klangvolle Männerstimmen vom MGV,  die gefühlvollen(Frauen-) Stimmen vom Kärntner Viergesang, harmonische Klänge von der Familienmusik und im Hintergrund die geheimnisvollen Töne des Saxophons. Dazwischen nachdenkliche  Texte, verfasst und gesprochen von Kurt Steinwender (leidenschaftlicher Moderator, Sänger beim MGV Kaning und dem Kaninger Viergesang).

               

Ein Highlight, wie es die katholische Kirche in Radenthein schon lange nicht mehr gesehen hatte. Ein Klangerlebnis auf hohem Niveau. Zuhörer mit größter Aufmerksamkeit, welche das 90 Minuten – Programm sichtlich genossen. Weihnachtliche Stimmung machte sich breit.

Solist Adi Erlacher vom MGV Kaning - "Süßer die Glocken nie klingen"

Solist Adi Erlacher vom MGV Kaning - "Süßer die Glocken nie klingen"

Am Ende Zufriedenheit in allen Gesichtern – bei den Mitwirkenden, dem Publikum und dem ganz hinten lauschenden Pfarrer Krystof Miera. Der neue Tonträger „Advent“ vom MGV Kaning wurde von vielen als Erinnerung oder auch als Weihnachtsgeschenk mit nach Hause genommen. Wer weiß das so ganz genau! 

 
 
 

 

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 Infos: www.kaning.at

 

Radentheiner Kirchtag 2010

Wie schnell so ein Jahr vergeht. Der Radentheiner Kirchtag 2009 war einer der ersten Beiträge, welcher hier auf unserer FotoPola – Plattform erschienen ist. In der Zwischenzeit sind es schon weit über 30 Beiträge geworden – alle hauptsächlich rund um die kulturellen Ereignisse der Stadtgemeinde Radenthein und seiner in das Nockgebiet eingebetteten Dörfer.

 

Unser neuer Pfarrer (rechts im Bild) war natürlich auch anwesend

Unser neuer Pfarrer (rechts im Bild) war natürlich auch anwesend

 

Der diesjährige Radentheiner Kirchtag, welcher sich in erster Linie in „Ober-Radenthein“ (Umkreis von 300 Meter zum Pfarrhaus), fand am 26. September 2010 statt. Obwohl es relativ „frisch“ war, kamen doch ziemlich viele Besucher. Die legendären „Standln“, sowie die Spieleinrichtungen für die Kinder (Hupfburg udgl.) durften natürlich nicht fehlen.

 

 

Ein Kirchtag, wie er in Radenthein halt so abläuft. Ohne viel Spektakel und „Tohuwabohu“. Geselliges Beisammensein und den Tag mit netten Leuten verbringen. Die Kinder sind auf alle Fälle auf ihre Kosten gekommen. Soviel steht fest. Und auch wir haben das eine oder andere interessante Foto machen können.

 

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7. Gegendtaler Erntedankfest 2010 in Radenthein

19. September 2010. Sonntag. 7 Uhr früh. Die ersten Teilnehmer treffen ein. Am Ende sollten es über 70 sein. Mehr als 70 geschmückte Festwägen, welche beim großen Umzug anlässlich des Erntedankfestes in Radenthein mit dabei waren. Zusätzlich feierten alle anwesenden Gäste die Stadterhebung von Radenthein. Diese jährte sich heuer bereits das fünfzehnte Mal.

 

 

Ein gebührender Festakt mit ökumenischen Gottesdienst fand zu Beginn der Feierlichkeiten am Rathausplatz statt. Neben hunderten von Mitwirkenden, tausenden von Schaulustigen war auch einiges an Politprominenz anwesend. Alle Teilnehmer hatten viele Stunden und Tage in das „Schmücken“ der Festwägen investiert. Mit viel Liebe, Kreativität und Leidenschaft. Und es wäre zu schade gewesen, wenn Regen dem ganzen Treiben ein „Garaus“ gemacht hätte. Gott sei Dank war dies nicht der Fall. Der Wettergott hatte große Gnade. So konnten sich alle von der besten Seite präsentieren (so nach dem Motto: „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat den schönsten Wagen im ganzen Land?“), nebenbei der Musik und dem Gesang lauschen und sich bei zahlreichen Stationen den Hunger und Durst stillen. 

 

 

Alle waren gut drauf. Die Männlein und Weiblein (und auch Kinderlein), welche auf den Festwägen standen oder saßen, winkten unentwegt den am Straßenrand stehenden Leuten zu. Wie bei einer Siegesfeier. Und so war auch die Stimmung. Ausgelassen, fröhlich und zufrieden. Das Fest dauerte den ganzen Tag über an und viele der Teilnehmer waren am Ende schon ziemlich müde, was auch verständlich ist. Einige von ihnen waren schon seit den frühen Morgenstunden auf den Beinen.

 

 

Wir haben natürlich wieder eine Menge Fotos gemacht. Diesmal haben wir es in vier Teile aufgeteilt, wie du unten erkennen kannst. Viel Spaß beim Stöbern und Schmöckern.

 

     FOTOS-Erntedankfest – TEIL  1  –  hier klicken

     FOTOS-Erntedankfest – TEIL  2  –  hier klicken

     FOTOS-Erntedankfest – TEIL  3  –   hier klicken

     FOTOS-Erntedankfest – TEIL  4  –   hier klicken

 

Du kannst uns auch gerne einen Kommentar hinterlassen. Wir freuen uns über jedes Lob sowie auch jede Kritik. Verbesserungsvorschläge und Anregungen sind ebenfalls herzlich willkommen.  Und solltest du unsere Homepage oder die Berichte mit Freunden und Bekannten teilen wollen, dann darfst du das natürlich auch gerne machen.

Lustiger Kirchtag in Kaning

Am 27. Juni 2010 war ich (bzw. wir) wieder in Kaning. Bereits das 3. Mal innerhalb eines Monats. Die „Kaninger Zechburschen“samt liebevollem Anhang (die Mädls bzw. Zechtänzerinnen meine ich damit) veranstalteten auch heuer wieder den Kaninger Jahreskirchtag. Die jungen Leute haben bei den Vorbereitungen gute Arbeit geleistet und konnten bereits am Samstagabend zahlreiche Besucher aus Nah und Fern Willkommen heißen. Für einige endete diese „anstrengende“ Nacht erst in den frühen Morgenstunden. Gemäß dem Sprichwort: „Was dich nicht umbringt, macht dich nur härter!“ – hat mir ein, von der „Nachtschicht“ sichtlich gezeichneter, junger Mann im Vorbeigehen geflüstert. Beneidenswert.

Am Sonntag, der eigentliche „Kirchtag“, fand gleich am Vormittag die traditionelle Fronleichnamsprozession statt. Viele Dorfbewohner mit ihren Kindern sowie die Kaninger Vereine machten mit. Im Gleichschritt wurde durch die Ortschaft marschiert und bei insgesamt vier geschmückten „Altären“ halt gemacht. Der MGV Kaning sorgte für die gesangliche Umrahmung.

       

     

Anschließend freuten sich schon alle auf eine ausgiebige Stärkung am Kirchtagsgelände (inklusive mir). Dort wurden neben den üblichen „Köstlichkeiten“ (Kotelett, Bratwurst) auch eine „Kirchtags-Suppn“ sowie verschiedene Variationen von Ofenkartoffeln angeboten. Letzteres mußte ich unbedingt kosten und kann nur sagen – „einsame Spitze“. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber ich glaube ich habe zwei davon gegessen, so gut waren die.

                   

Während der „Zechmeister“ den einen oder anderen bekannten Besucher (meist Kaninger) mit einem „Tusch“ von der Musik dreimal hochleben lies, wartete die für den Kirchtag engagierte „Drei-Mann-Kapelle“ (den Namen habe ich mir leider nicht gemerkt) schon in den musikalischen Startlöchern. Viele Gäste ließen es sich anschließend nicht nehmen, und schwangen bestens gelaunt (oder auch schon ein bißchen „angeheitert“, wer weiß das so genau) das Tanzbein. Meist mit dem eigenen oder „einem begehrten“ Herzblatt im Arm. Nebenbei wurde unter den Besuchern noch der Maibaum versteigert, das Gewicht eines gefüllten Korbes geschätzt und der eine oder andere Gewinn bei der „Tombola-Ausgabestelle“ abgeholt. 

Übrigens: Beim „Korbwiegen“ habe ich mitgemacht – leider ein paar Gramm daneben, schade! 

So gegen 17 Uhr war es dann soweit. Der Einmarsch der diesjährigen „Kaninger Zech“. Über 20 fesche Pärchen, die Burschen in strammer Lederhose, die jungen Mädls im Dirndl und meist einem „Geschenksherz mit Sprüchen drauf“ um den Hals, marschierten in Reih und Glied auf den Tanzboden. Sie alle strahlten und präsentierten sich von der besten Seite. Die Kirchtagsbesucher jubelten und applaudierten. Die jungen Menschen genossen diesen Zustand sichtlich und drehten sich tanzend zum Dreiviertel-Takt der Musik (einige von ihnen haben bis vor wenigen Tagen überhaupt noch nicht tanzen können, wurde mir berichtet). Gute Laune gepaart mit Stolz, war auch bei den anwesenden Eltern und Angehörigen der „Zech-Pärchen“ nicht zu übersehen. Ist ja auch wirklich ein trifftiger Grund, wenn das eigene Kind auf der „Bühne“ steht, oder? 

Es wurde viel gelacht, getanzt und richtig gefeiert. So wie es auf einem zünftigen Kaninger Kirchtag eben ist. Einige Stunden später, schon sehr müde und mit vielen, vielen neuen Fotos in der Kamera, machten wir uns, mein Mann Ernst und ich, auf den Heimweg.

Fazit: Ein wunderschöner, langer aber ereignisreicher Sonntag. Tausende, herrliche Motive zum Fotografieren – Kinder und Erwachsene beim „Lustig sein und Spaß haben“.

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Ihr könnt mir auch einen kurzen Kommentar hinterlassen, würde mich sehr freuen!

Tattoo Convention 6. und 7. März 2010 – Klagenfurt

Vor 7000 Jahren – ist schon eine zeitlang her – waren bereits Menschen tätowiert (Mumienfunde in Chile bestätigen diese „bewährte Tradition“). In die Haut geritzte Zeichen symbolisierten meist irgendeine Zugehörigkeit oder galten als Statussymbol. In den letzten Jahrhunderten waren es unter anderem meist Matrosen und Häftlinge, welche die restliche Gesellschaft damit „schockierte“. In den 90er Jahren setzte sich dann dieser „Schmuck“ endgültig auch in der breiten Masse der Weltbevölkerung durch. Unzählige verschiedene Motive (am bekanntesten ist wohl das umgangssprachliche „Arschgeweih“) fanden den Weg unter die Haut. Die Herrschaften, welche diese Bilder mit Können und viel Ausdauer auf diverse Körperteile verewigen, sind wahre KünstlerInnen. Sie verstehen ihr Handwerk. Die meisten Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Um den Arbeitsalltag dieser „Berufsgruppe“ und die endgültigen, wunderbaren Kunstobjekte (diejenigen, die „bestochen“ wurden) zu bestaunen, machten wir uns am 07. März 2010 auf den Weg nach Klagenfurt, um „live am Puls des Geschehens“ dabei zu sein.
Unsere Kameras waren natürlich mit an Board. 
Fazit: „Ein Erlebnis dass unter die Haut ging!“
Aber macht euch selbst ein Bild davon – viel Spaß dabei wünschen Margriet und Ernst!

 

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