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Archive for the ‘2012’ Category

3x ADVENTKONZERTE – MGV KANING & KÄRNTNER VIERGESANG

Schon des Öfteren standen diese beiden Gruppen gemeinsam auf der Bühne. So ist es in den letzten Jahren schon fast zur Tradition geworden, auch die jährlichen Adventkonzerte miteinander zu gestalten. Nach dem Auftakt in der Stiftskirche Millstatt am 07. Dezember 2012 folgte in der Stadtpfarrkirche in Klagenfurt am 14.12.2012 die zweite Station. Die kath. Kirche in Sagritz / Mölltal bildete am 15. 12. 2012 den Abschluss der diesjährigen Adventkonzertreihe. Musikalisch unterstützt wurden sie bei diesen Auftritten von Edgar Unterkirchner, einem fantastischen „Saxofonkünstler“ aus dem Lavanttal. Dieses Jahr war auch der Zithervirtuose Thomaž Plahutnik aus Slowenien mit dabei (Millstatt und Klagenfurt) sowie ein Bläserquartett der TK Großkirchhheim (Sagritz). Die Absicht, mit Gesang, Musik und Sprache die Sehnsüchte der BesucherInnen zu wecken und auf die besinnliche Weihnachtszeit einzustimmen, konnte mit dem facettenreichen Konzertprogramm wunderbar umgesetzt werden. Als Sprecher fungierte Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, welcher mit seinen segensreichen Worten und Geschichten den durchwegs gelungenen Konzertabenden noch eine ganz spezielle, geistliche Note verlieh. Wir vom Fotopola-Team waren bei allen drei Konzerte mit dabei.

Alle Akteure der drei Adventkonzerte 2012 - MGV Kaning & Kärntner Viergesang

Zu allen Fotos von den drei Adventkonzerte MGV Kaning & Kärntner Viergesang

Hier gibt es noch Videos vom AdventKonzert in Millstatt

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Da Huaba „HUMUS“ und seine Freunde – LIVE in Feldkirchen

Dass wir mittlerweile „echte“ Humus-Freunde und Fans sind, ist ja kein Geheimnis mehr. Deswegen gab es für uns am 8. Dezember 2012 auch einen ganz klarer Auftrag: 1. das Innere unseres Autos aufzusuchen – 2. darin Platz zu nehmen – 3. Gas zu geben und 4. erst wieder in Feldkirchen auszusteigen – direkt beim Konzert von Ossi Huber und seinen genialen Musikern. Eines gleich vorweg – Ossi, Peter, Giovanni, Richie und Klaus und alle weiteren geladenen Gäste waren an diesem Abend in Topform.  Und das wir nicht die einzigen Freunde von Humus sind, war auch bald zu erkennen – der Konzertsaal war mit Fans „prall gefüllt“ und die Stimmung glich einer gleich explodierenden Bombe.



Einfach sagenhaft, was diese „Ausnahme-Bühnen-Virtuosen“ immer wieder auf die Beine stellen und damit Menschenmassen in ihren Bann ziehen. Und Humus wäre nicht Humus, wenn es ihnen nicht gelänge, die Zeit einfach anzuhalten. Mit leidenschaftlichem Schmäh, facettenreicher Musik und pointierten Einlagen. Der Uhrzeiger war schon irgendwo nach Mitternacht, aber es gab trotzdem noch Zugaben – das Publikum war in einem Ausnahmezustand – eine Art „Humus-Rausch“ (und ehrlich gesagt, wir auch).



Die geladenen „Bühnen-Gäste“ an diesem Abend waren ebenfalls vom Feinsten. Voriges Jahr war der MGV Kaning eingeladen, heuer sollte es ein gelungener, bunter Mix werden. Zum Einen Nancy Thym und Thilo Viehrig (Harfe und Geige), welche im Duett wunderbare schottische und jiddische Lieder, untermalt mit gekonnten, feinen Harfen- und Geigenklängen, zum Besten gaben. Zum Anderen stand erstmals die „A-capella-Formation“ – der Kärntner 3Gsang (drei fesche Mädls, dies nur so nebenbei) auf der Ossi-Huber-Bühne. Mit stimmigen Advent- und Weihnachtsliedern sowie den Chorgesang-Ohrwürmern – „The Rose“ und „Halleluja“ – verzauberten sie nicht nur die Herren im Publikum, auch die Damenwelt war von den hörenswerten Stimmen und der Bühnenpräsenz sichtlich angetan. Zu guter Letzt (nur symbolisch gemeint) traten noch junge, sehr talentierte Musiker vor die Augen der BesucherInnen – „Millcreek“ aus Mühlbach bei St. Veit – eine Band mit einem coolen und vielversprechenden Sound. Wiedererkennungswert garantiert.


Das Finale war geprägt von musikalischem Teamwork – alle Akteure des „bombigen“ Konzertabends sangen und spielten gemeinsam – „Jesus on the main line“.

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Alle Fotos zum „Humus-Konzert 2012“ in Feldkirchen – hier klicken

VIDEOS ZUM LIVEKONZERT VON HUMUS FINDET IHR HIER

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Fazit: Da Huaba „Humus“ und seine Freunde – Konzertmusik von einem anderen Stern, mehr kann man dazu nicht sagen. Wer nicht dabei war, ist selbst Schuld, aber… noch ist ja nicht aller Tage Abend Freunde, oder? Wie auch immer, wir lieben diese „verrückten“ Jungs. Immer und immer wieder! Kein Mensch braucht Drogen, wenn er „Humus“ (gefunden) hat. Aber trotzdem aufgepasst – die Suchtgefahr ist enorm – Eltern haften für ihre Kinder – und umgekehrt!

Adventausstellung im Integrationszentrum „Rettet das Kind“ in Seebach

Am 01. Dezember 2012 waren wir in Seebach bei Seeboden. Der Grund ist einfach erklärt. Im Integrationszentrum “Rettet das Kind” gab es an diesem Tag eine Adventausstellung. Viele selbst gebastelte Sachen sowie eine Engelwerkstatt. Zusätzlich war eine Keksbäckerei mit “Elfen” eingerichtet, um den “kleinen Köchen” beim Backen zu helfen. Die Kekse wurden natürlich gleich warm verkostet.


Für die musikalische Umrahmung sorgte der MGV Kaning – kein Wunder, denn Klaus Kerschbaumer, welcher ja auch als Diplompädagoge dort arbeitet, singt beim Kaninger Chor als Tenorsänger und Solist. Frau Cornelia Valent, welche das Integrationszentrum pädagogisch leitet, fand bei der Eröffnung der Ausstellung die passenden Worte. Selbst der Bürgermeister von Seeboden, Wolfgang Klinar, war gekommen um auf die Wichtigkeit und Bedeutung dieser Einrichtung hinzuweisen.


Viele wunderbare Ausstellungsstücke wurden an diesem Tag verkauft – hölzerne Renntiere, Kerzen bis hin zu Engel in allen Größen. Fast jeder Besucher wurde fündig. Eine sehr nette, beschauliche und interessante Adventausstellung – ganz im Zeichen von “Rettet das Kind”. Uns hat es sehr beeindruckt.

Alle Fotos – Adventausstellung 2012 im Integrationszentrum Seebach

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Kaninger Advent 2012

Wir waren dabei – beim zweiten Kaninger Advent am 01. Dezember 2012. So wie bereits im Jahr zuvor bei der Premiere – heimelig, klein aber fein. Kulinarik und Gemütlichkeit mit musikalischer Umrahmung. Aber Bilder sagen bekanntlich mehr als Worte. Deswegen…

Alle Fotos zum 2. Kaninger Advent – hier klicken


♦  Wir haben auch bereits die Vorbereitungsarbeiten ♦
mit der Kamera festgehalten – hier klicken

Jahreshauptversammlung der Volkshilfe Radenthein

Am Samstag, 24. November 2012 wurde im Stadtsaal Radenthein die Jahreshauptversammlung der Volkshilfe Radenthein abgehalten. Der „Radentheiner Abteilung der Volkshilfe“ zählt 230 Mitglieder. Damit ein zahlreiches Erscheinen und Mitwirken gewährleistet war, wurde ein komfortabler Shuttle eingerichtet – Einstiegstellen St.Peter, Untertweng, Döbriach und Erdmannsiedlung.



Das Jugendblasorchester der Musikschule Radenthein unter der Leitung von Norbert Duller spielte zum Auftakt.



Auf der Tagesordnung standen neben der Begrüßung und Bericht des Obmannes Horst Rabitsch, u.a.  diverse  Ehrungen:

50 Jahre Treue – Herr Josef Erker
25 Jahre Treue – Frau Neuschitzer

Drei weitere, welche ebenfalls auf der „Treueliste“ standen, waren leider nicht anwesend.



Die Kindergartenkinder der Erdmannsiedlung unter der Leitung von Irene Penker sangen und spielten – eine Freude zuzusehen, die anwesenden Gäste waren sichtlich angetan von den wunderbaren Darbietungen.  Die Bühne wurde von den kleinen Stars tanzend verlassen (Irene voran!), welche heuer bereits zum dritten Mal zur Feier eingeladen waren.  Natürlich durfte für die „kleinen Akteure“ auch die Belohnung nicht fehlen – es gab Säfte und Krapfen.

Die Mitglieder des Jugendorchester sowie alle anderen Anwesenden wurden vom Werksrestaurant mit Wiener Schnitzel versorgt.

Die Bezirksvorsitzende der Volkshilfe, Frau Sara Schaar aus Spittal, war sehr deutlich in dem, was sie von der „Teuerungs-Ausgleich-Abholaktion“ des Landeshauptmannes und seiner Parteigenossen hält:
„Das ist Armut – wenn man Schlangen stehen muss um € 130,- zu kriegen. Als ob die da das aus der eigenen Tasche bezahlen“ – so ihre Aussage. Beifall von den anwesenden Mitgliedern!

Sara Schaar

Sara Schaar

Alle Fotos zur Jahreshauptversammlung der Volkshilfe Radenthein – hier klicken

29. Kathreintanz in Radenthein – 2012

Bereits am Freitag, 16. November 2012, wurde im Stadtsaal alles hergerichtet. Sollte doch am nächsten Tag der legendäre Kathreintanz stattfinden. Da muss schon alles gut passen. Die Vorbereitungen sind sehr exakt eingeteilt. Jedes einzelne Mitglied der Trachtengruppe (sie sind die Veranstalter des Festes) ist angehalten, mindestens fünf selbst gebastelte, genähte, gestrickte, gebackene, gekochte, gebundene usw. Sachen für die große Verlosung zu bringen. Jedes „Mitbringsel“ (eigentlich sind es teilweise wahre Kunstwerke) wird am Freitag notiert, sortiert, zugeordnet und für die große Tombola am Samstag ausgestellt.



Fünf Sachen sollten es sein, jedoch bringen die Meisten mehr, ja sogar vielmehr. Insgesamt wurden es über 400 tolle Preise. Am Samstag konnte dann jeder Besucher des Kathreintanzes Lose kaufen. Ab 22 Uhr und es versteht sich von selbst, dass auch heuer wieder alle Lose ausverkauft waren. Die gewonnenen Preise, welche sehr begehrt sind, konnten dann ab Mitternacht eingelöst werden. Der Reinerlös (und dies ist vorbildhaft), wird für einen guten Zweck gespendet.
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Hanni Schretter, die Obfrau der Trachtengruppe, hielt ein Plädoyer für echte (Kärntner) Dirndl und Trachten. Es war ihr anzumerken, dass sie von den „Fancy Trachten“ aus alle mögliche Materialen und Farben nicht viel hält, was auch verständlich ist. Es gibt nur ein zeitloses Original – alles andere ist einem Trend unterworfen und auch bald wieder von der Bildfläche verschwunden.

Mani (Stadler), der Obmann der REZ konnte sich dem „Trachtenthema“ voll und ganz anschließen. Er vertrat dieselbe Meinung und ließ es sich bei dieser Gelegenheit nicht nehmen, dem amtierenden Bürgermeister der Nockstadt Radenthein, Martin Hipp, zu seinem erst kürzlich gefeierten 60. Geburtstag zu gratulieren. Als Geschenk überreichte er ihm ein „Trachten Tücherl“ und „60 schokolade Granaten“. Auch die Trachtengruppe und das Schuhhaus Müller überbrachte passende Aufmerksamkeiten für den Jubilar Martin Hipp.

Der 60er Jubilar und Bürgermeister Martin Hipp

Der 60er Jubilar und Bürgermeister Martin Hipp

Für die musikalische Umrahmung sorgte der SKU Nockxsang und das Kärntner Quintett spielte flott zum Tanz auf. Die Stimmung erreichte sehr schnell ihren Höhepunkt, auf dem sie dann bis weit nach Mitternacht verharrte. Es wurde viel getanzt, gelacht gegessen und… Lose gekauft.

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So gegen 1/2 zwei bin dann auch ich (Margriet) nach Hause. Müde aber gut drauf. Nächstes Jahr  wird zum 30. Mal „Kathrein getanzt“! Volles Haus ist heute schon sicher.

Alle Fotos vom 29. Kathreintanz in Radenthein – hier klicken

Martinifeier in Kaning

Das „Martinigansl“ ist wahrscheinlich vielen ein Begriff. Warum? Naja, weil es wahrscheinlich etwas nicht „Alltägliches zum Essen“ ist und somit die kulinarischen Gelüste der Menschheit betrifft. Wie schaut es aber aus mit Martiniumzug oder Martiniandacht. Da werden wohl viele keine Antwort mehr finden, oder? Nur soviel sei hier verraten – es geht um den 11. November, den Gedenktag an den Hl. „Martin von Tours“, welcher einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche ist. Grundsätzlich gäbe es einiges Wissenswertes und Interessantes darüber zu schreiben, jedoch haben dies schon Andere vor uns getan (hier auf Wikipedia nachzulesen). Mit ihm (Hl. Martin) verbindet man in Österreich und Deutschland zahlreiche Bräuche. Dazu gehört auch die Martini-Andacht (Martinifeier), welche vor allem bei den Kindern immer ein großartiges Ereignis ist.



In Kaning fand dieses beschauliche Fest ebenfalls am 11. November statt. Die bedächtige Zusammenkunft von großen und kleinen Kaninger Dorfbewohnern in der Kaninger Kirche war sehr abwechslungsreich.



Von Ines und Kerstin mit den Kindern eingeprobte Lieder wurden gesungen, Texte gelesen und sogar die Geschichte des Hl. Martin wurde einstudiert. Danach fand der Laternenumzug durch das Dorf statt (auch dies ist ein alter, dazugehöriger Brauch). Der Hausherr und Pfarrer Krzysztof Jan Miera war natürlich mitten im Geschehen dabei und freute sich sichtlich über die in Kaning gelebte Tradition. Anschließend musste auch noch der Hunger & Durst ein wenig gestillt werden (nein, es gab keine Martinigans, wie jetzt viele annehmen würden) – sondern Schweinsbraten- und Speckbrote, Kuchen, Kaffee und Glühwein und natürlich auch Bier (echte Männer trinken Bier – zumindest sollte der Eindruck dahingehend erweckt werden).


Sogenannte Traditionen und Bräuche gibt es viele bei uns, einige davon sind in der Neuzeit irgendwie künstlich geschaffen worden bzw. importiert aus anderen Teilen der Welt – vor allem Nordamerika (z.B. Halloween). Diese haben auch meistens den „wirtschaftlichen Aspekt“ im Vordergrund. Das ursprüngliche Martinifest allerdings (mit all seinen dazugehörenden Ritten) ist eine „echte, heimische  Tradition“. Überliefert über viele, viele Generationen. Und so sollte es auch weiterhin halbwegs bleiben, meinen zumindest wir vom FotoPola-Team. Wir freuen uns jedes Mal, wenn in Kaning mit den Kindern gemeinsam etwas besonderes „zelebriert“ wird. Weiter so, super!

Alle Fotos von der „Kaninger Martinifeier“ – hier klicken