12. Jausenfest in Kaning

Im Jahre 1999 hatten einige Kaninger die Idee, Produkte aus heimischer landwirtschatlicher Erzeugung einem breiten Publikum anzubieten. Und wie könnte so ein Vorhaben besser umgesetzt werden, als eine Art Fest zu veranstalten. So wurde das mittlerweile traditionelle Kaninger Jausenfest aus der Taufe gehoben.

Bereits am frühen Vormittag kamen die ersten Gäste

Heuer, am 5. September 2010, fand es bereits das 12.Mal statt. Und der Zustrom war wieder ein gewaltiger. Die örtlichen Dorfvereine – Feuerwehr, Trachtenkapelle und die Zechburschen – organisierten am Dorfplatz ein wunderbares Festgelände. Geholfen wurden Ihnen dabei natürlich von vielen Kaninger Frauen und auch Kindern, welche in erster Linie für die Produktion der kulinarischen Köstlichkeiten zuständig waren.

Kredenzt wurden neben den Klassikern wie Speck- und Käsbroten auch viele Variationen an Nudeln. Für die „Leckermäulchen“ wurden im Vorfeld außerdem noch viele verschieden Süssigkeiten und Kuchen gebacken und kreiirt und mit Kaffee angeboten.  Das alle anderen Getränke auch vorhanden waren, versteht sich von selbst. Keiner ging leer aus – außer er wollte es explizit. Dann war er ganz selber schuld.

              

So entstand im Laufe des Nachmittags eine ganz nette Stimmung. Jeder war irgendwie zufrieden. Wir konnten es förmlich spüren (sieht man auch auf einigen Fotos ganz gut). Und für eine passende Abwechslung sorgte dann noch die Kindertanzgruppe, die sichtlichen Spaß an den Vorführungen mitten auf der Strasse hatten. Eine Gaudi alleine beim Zusehen. So soll es sein. Alle Sorgen zu Hause lassen und einfach ein paar Stunden die Sonnenseite des Lebens bewußt genießen.

               

Das Wetter war geradezu ideal und lockte damit wieder viele Besucher in das kleine idyllische Dorf. Kamen zu den Anfangszeiten hauptsächlich Leute aus der Kaninger Umgebung, so kommen sie jetzt von überall – ja nahezu aus ganz Kärnten. Ein Grund dafür wird neben der Mundpropaganda auch sicherlich die Aufnahme des Jausenfestes in den bekannten „Heimatherbst – Kalender“ sein.

Also, die Nudelvariationen von den Kaninger Frauen waren einfach köstlich. Eigentlich könnte man einen Nudelwettbewerb mit einer anderen Gemeinde veranstalten. Wäre sicherlich eine lustige Geschichte. So nach dem Motto “ Wer macht bessere Nudeln als die Kaningerinnen“ – mit anschließender Bewertung, Prämierung und Urkundenverleihung. Und natürlich Verkostung.

PS: Der neue Kaninger Dorfpfarrer war auch gekommen und hat sich unter die Bevölkerung gemischt. Hat eigentlich einen recht sympatischen und freundlichen Eindruck gemacht. Vielleicht ist er ja wohl ein „hoch“-würdiger Nachfolger von seinem Vorgänger – wir haben berichtet (Pfarrer Simonitti verlässt Kaning). 

           

Fazit: Das Kaninger Jausenfest ist immer einen Besuch wert. Wer nicht dabei war, hat wirklich etwas versäumt. Aber es gibt ja Gott sei Dank nächsten Jahr eine Fortsetzung. Und was wir so von den Leuten erfahren haben, werden viele nächstes Mal wieder dabei sein. Gratulation an alle Mitwirkenden. Herzlichkeit und Zusammenarbeit lohnt sich. Auch wenn viel Arbeit dahintersteckt. Weiter so.

Oh, beinahe vergessen. Neben der Kaninger Trachtenkapelle, die immer wieder einmal aufspielte,  gab es da noch eine lustige und flotte Unterhaltung von einer „Zwei-Mann-Unterhaltungsgruppe“. Keine Ahnung wie die heißen oder woher sie kommen – aber die waren wirklich eine gelungene Bereicherung für die Veranstaltung. Tolle Stimmungsmacher!


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  1. Monika Palle
    September 22, 2010 um 21:04

    Deine Fotos sind voll super .

    • September 25, 2010 um 22:34

      Danke Monika, freut mich wenn sie dir gefallen.

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