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Tropische Hitze beim Schützengarden-Fest in Himmelberg

Am 10. und 11. Juli fand bei über 35° im Schatten das 56. Landestreffen der Kärntner Bürger- und Schützengarde in Himmelberg statt. Die uniformierte Himmelberger Schützengarde feierte gleich zwei Jubiläen. Das 450.Bestandsjubiläum und das 50.Freundschaftsjubiläum mit der Partnergemeinde Saulgau/Baden-Württemberg.

Eine riesengroße Truppe mit Spielmannszug, Musikkorps  und Stadtgarde – zu erkennen waren sie an der grünen Uniform und den weißen, haarigen Dingern auf ihren Kappen. Sagenhaft, dass jemand so was aufsetzt! Aber die Tradition verlangt es einfach. Und der Stolz obendrein. Und die Frauen von den „Weißhaarigen“ waren auch sehr spannend anzusehen, zumindest der Kopfschmuck – eine Art „Radhaube“. Auf alle Fälle waren insgesamt sehr viele Garden bzw. Schützenkompanien anwesend und haben gratuliert. Sicher an die 1000 Schützen.

     

Aus Österreich, Deutschland und Italien. So schön auch alle anzusehen waren, haben wir (Ernstl und ich) sie definitiv nicht beneidet. Eingepackt in ihre multikulturellen „Gewänder“ mussten „die Armen“ während des Festaktes (dauerte über 2 Stunden) die „Stellung“ halten. Bei sengender Hitze. Es schien kein Ende nehmen zu wollen, was die prominenten Ehrengäste alles zu wünschen und sagen hatten. Sie hatten kein Erbarmen, obwohl schon alle anwesenden Gäste durch die Hitze schwer gekennzeichnet waren. Eigentlich kam das Ganze einer Folter gleich. Wenn es da nicht zwischendurch „gesponsertes Zitronenwasser“ gegeben hätte, wäre wohl einer nach dem anderen einfach „umgepatzt“. Die „Zaungäste“ hatten es ein wenig leichter. Sie suchten, wenn möglich, irgendwo eine Sitzgelegenheit im Schatten.

                 

 

                  

Nach dem althergebrachten, gekonnten Defilieren „mit erhobener stolzer Brust“ vor dem Gemeindeamt, kam endlich die vermeinte Erleichterung für die Schützen. Ab ins Festzelt. Jedoch war es dort noch schlimmer als im Freien. Alle wurden darin regelrecht gebraten.

Fazit: Ja, ja – Tradition verlangt eben auch ihre Opfer. Aber trotzdem ein sehr gut organisiertes und wirklich berauschendes Jubiläumsfest. Herzlichen Glückwunsch noch einmal von unserer Seite. Und der Wettergott? Naja, so übertreiben mit dem Schönwetter hätte er nicht brauchen. 30 Grad wären auch genug gewesen.

P.S. Geschossen wurde auch. In den Himmel(berg). Wenn einer eine Regenwolke getroffen hätte, kaum auszudenken. Der wäre sicherlich von allen „abgebusselt“ worden? Aber da war leider keine! So ein Pech.

P.P.S. Wir waren mitten unter den Promis. Eh, klar. Der beste Platz zum Fotografieren.

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